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Wie man eine Bewerbung schreibt, die auffällt

Mit den richtigen Strategien und einer klaren Positionierung zur Bewerbung, die Personalverantwortliche überzeugt.

Bewerbungen schreiben wie ein Profi


Unsere Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Wenn Sie Ihre eigene Marktwertigkeit testen möchten oder auf der Suche nach einem neuen potenziellen Arbeitgeber sind, stehen Sie vor der Herausforderung, sich attraktiv und individuell zu bewerben. Dabei stellt sich die Frage, wie man eine Bewerbung verfasst, die wirklich heraussticht. 

Lebenslauf oder CV

Der Lebenslauf (CV) ist das wichtigste Dokument für den Personalverantwortlichen, um die Fachkenntnisse in den Bewerbungsunterlagen zu bewerten, und ein zentraler Bestandteil der Erstellung einer Bewerbung. Noch bevor das Anschreiben oder die Zeugnisse gelesen werden, befasst sich der Personalverantwortliche mit dem Lebenslauf. Der Lebenslauf umfasst maximal zwei Seiten, auf denen die Bewerber einen Überblick über ihren bisherigen beruflichen Werdegang geben. Die zuständige Personalabteilung kann sich so sehr schnell einen Überblick darüber verschaffen, ob eine berufliche Übereinstimmung zwischen dem Bewerber und der Stellenausschreibung besteht und ob der Bewerber in die engere Auswahl kommt.

Wie ein Lebenslauf aufgebaut sein sollte

Der Lebenslauf sollte in tabellarischer Form verfasst sein, da dies der Struktur und Übersichtlichkeit dient. Für die Auflistung der einzelnen Stationen wird die amerikanische Variante empfohlen, d. h. der Werdegang wird nicht chronologisch, sondern in umgekehrter Reihenfolge dokumentiert. So kann sich die Personalabteilung zunächst über die relevanten Stationen des Bewerbers informieren und erst danach die früheren beruflichen Etappen überblicken. In der tabellarischen Form sollte das Datum in der linken Spalte nach dem Schema MM/JJJJ – MM/JJJJ angegeben werden. Auf der rechten Seite stehen die beruflichen Stationen mit der Berufsbezeichnung und dem Arbeitsort mit kurzen Stichpunkten, die die wichtigsten Aufgaben in dieser Position waren. Es ist ratsam, die wesentlichen Anforderungen in der Stellenbeschreibung im Auge zu behalten, um eine direkte Übereinstimmung mit dem Personalverantwortlichen herzustellen. Für diese Aufzählung eignen sich Stichpunkte, die auch für Übersichtlichkeit sorgen. Grundsätzlich sollten Zeiträume, in denen länger als 3 Monate keine Arbeit ausgeübt wurde, benannt werden. „Auf Arbeitssuche” oder „Sabbatical” sind in diesem Fall gängige Formulierungen.

Ganz oben sollte immer der Begriff „Lebenslauf“ in Fettdruck stehen. Darunter sind der Name und die Kontaktdaten sowie – etwas abgesetzt – die gewünschte Position anzugeben. So wird Personalverantwortlichen sofort klar, dass der Lebenslauf speziell für die ausgeschriebene Stelle im jeweiligen Unternehmen erstellt wurde und nicht mehrfach verwendet wird. Auf diese Weise wird ein guter Eindruck hinterlassen und ein direkter Vergleich der Ausschreibung mit dem Werdegang des Bewerbers ist möglich. Darüber hinaus wird es nach wie vor geschätzt, wenn sich oben im Lebenslauf ein Bewerbungsfoto befindet. Dies ist kein Muss, aber empfehlenswert. Professionelle Fotos vermitteln einen persönlichen Eindruck und verstärken die positive Verbindung zwischen Lebenslauf und Person.

Danach folgt der berufliche Werdegang einschließlich Praktika, ebenfalls in amerikanischer Schreibweise. Es folgen Spezialkenntnisse und schließlich Interessen und Hobbys. Auch mit ehrenamtlichen Tätigkeiten können Sie punkten, denn diese zeugen von Engagement, dem Willen, etwas zu verändern, und dem Interesse an politischen oder sozialen Themen. Vor allem die Interessen und Hobbys helfen dabei, sich ein genaueres Bild vom Bewerber zu machen und zu beurteilen, ob er oder sie ins Team passen könnte.

Der Lebenslauf endet mit Ihrer Unterschrift neben dem aktuellen Datum. Auch dies unterstreicht Ihre Individualität und Persönlichkeit.

Aufmerksamkeit erregen – aber nicht um jeden Preis

Um zu lernen, wie man eine Bewerbung schreibt, muss man wissen, wie man sich von der Masse abhebt, Aufmerksamkeit erregt und das Interesse des Personalverantwortlichen weckt. Es ist daher sinnvoll, dies über das Erscheinungsbild der Bewerbung oder des Lebenslaufs zu erreichen. Mit einer ausgefallenen Struktur, vielen Farben oder verschiedenen Schriftarten beispielsweise ziehen Sie sicher die Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen auf sich. Es ist jedoch fraglich, ob dies positiv oder negativ ist. Deshalb sollten Sie sich bewusst sein: Weniger ist mehr. Die Gestaltung des Lebenslaufs sollte zur ausgeschriebenen Stelle und zur Branche passen. Dennoch sollten Form, Professionalität und Übersichtlichkeit nicht unter der Gestaltung leiden. Unser Tipp: Seien Sie hier nicht zu experimentell.

Ein Vorteil könnte jedoch erzielt werden, wenn zusätzlich zu Schwarz eine weitere Farbe verwendet wird. Im besten Fall ist diese Farbe die Farbe der Marke des zukünftigen Arbeitgebers. Dies zeugt bereits in der Bewerbungsphase von einer Zugehörigkeit zum Unternehmen und kann den Personalverantwortlichen überzeugen. Auch die Farbgebung im Bewerbungsfoto kann dies berücksichtigen.

Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie Ihren Lebenslauf erstellen und gestalten sollen, schauen Sie sich im Internet um. Dort finden Sie verschiedene Lebenslaufvorlagen mit unterschiedlichen Designs, die Sie kostenlos herunterladen und verwenden können. Nehmen Sie die Dienste professioneller Fotografen in Anspruch, denn diese verfügen über Fachwissen und können Sie ins „richtige“ Licht rücken. Diese Fehler sollten vermieden werden Der Lebenslauf ist das Aushängeschild des Bewerbers und der erste Kontaktpunkt zwischen dem Bewerber und dem Unternehmen. Dieser Kontaktpunkt sollte fehlerfrei sein. Achten Sie daher auf folgende Punkte:

Vermeiden Sie Rechtschreibfehler.

Verwenden Sie kein altes Foto. Vermeiden Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf, indem Sie in dieser Zeit Praktika, Weiterbildungen oder ehrenamtliche Tätigkeiten absolvieren. Achten Sie darauf, dass Ihre Daten, Kontaktinformationen und Karrierestufen auf dem neuesten Stand sind. Wenn Sie bereits Berufserfahrung gesammelt haben, sollten Sie darauf verzichten, Grundschuljahre und Schülerpraktika in den Klassen 8 bis 10 anzugeben. Vermeiden Sie Fließtext, verwenden Sie Stichpunkte und achten Sie stets auf Klarheit und Verständlichkeit. Führen Sie keine ungeeigneten Hobbys wie Extremsportarten mit hohem Verletzungsrisiko in Ihrem Lebenslauf auf. Was ist noch wichtig, oder: Was ist CV-Parsing? Im Zuge der Digitalisierung haben viele Unternehmen IT-Unterstützung für ihre Bewerbungsprozesse in Anspruch genommen. Eine Vielzahl von Softwareanbietern verspricht, den Verwaltungsaufwand zu minimieren, indem Daten aus digitalisierten Lebensläufen in die eigenen IT-Systeme übertragen werden. Ein Beispiel für digitale Unterstützung im Bewerbungsprozess ist das CV Parsing, was so viel bedeutet wie die digitale Analyse und Verarbeitung von Lebensläufen. Parsing kommt vom Verb „to parse” und bedeutet „analysieren”. Aber was bedeutet das für die Bewerbung?

Unternehmen profitieren von der digitalen Unterstützung bei der Personalbeschaffung, da Personalverantwortliche weniger mit Verwaltungsaufgaben belastet sind. Zeitersparnis und Effizienz sind die wichtigsten Faktoren, die für die Einführung von CV-Parsing sprechen. Darüber hinaus sind die Programme mehrsprachig einsetzbar, sodass insbesondere Arbeitgeber davon profitieren, dass sie Lebensläufe schnell und zuverlässig in verschiedenen Sprachen analysieren können.

Aber nicht nur Unternehmen profitieren vom CV-Parsing, auch Bewerber profitieren von folgenden Vorteilen:

Eine gute Candidate Journey.

Einfachere und schnellere Bewerbung möglich, indem Sie einfach die PDF-Dateien hochladen. Bewerbung über Social-Media-Profil möglich. Das Ausfüllen von Bewerbungsformularen ist nicht erforderlich, da diese Informationen bereits in der hochgeladenen Bewerbungsmappe enthalten sind. Schnellere Bearbeitung der Bewerbung durch die Unternehmen, da der manuelle Aufwand für die Personalvermittler entfällt. Worauf sollten Sie also achten, um der Personalabteilung entgegenzukommen und eine schnelle Bearbeitung der Bewerbung zu fördern?

Das Dateiformat ist dabei oft der entscheidende Faktor. Die gängigsten Softwareanwendungen im Personalwesen arbeiten mit einer Texterkennungsfunktion, besser bekannt als OCR-Texterkennung. Die „Optical Character Recognition“ kann durch eine mehrschichtige Analyse einzelne Buchstaben erkennen, die sich dann zu Wörtern verbinden und zu logischen Sätzen zusammenfügen. Im Idealfall erkennt diese Anwendung auch Zeichen aus gescannten Bildern, sodass entsprechende Texte in HR-Systeme übertragen werden können.

Da die Implementierung dieser Systeme jedoch noch nicht überall gleichermaßen erfolgreich ist, lohnt es sich, wenn Sie als Bewerber darauf achten, dass die Zeichen in Ihrem Lebenslauf gut lesbar sind und Sie im Bewerbungsprozess nicht aufgrund einer schlechten Verarbeitung benachteiligt werden. Selbst gescannte Dateien, die anschließend als PDF-Dateien gespeichert werden, sind für viele Softwareanwendungen noch nicht lesbar. Unser Tipp: Am besten ist es, wenn das Speicherformat des Lebenslaufs PDF ist, das aus einer Microsoft Word-Datei konvertiert wurde.

Lebenslauf hochladen, Daten überprüfen, Bewerbung abschicken!

So funktioniert die Bewerbung bei ARTS. Wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben oder eine Initiativbewerbung einreichen möchten, macht ARTS es Ihnen ganz einfach. Sie können unser Online-Formular ausfüllen oder sich einfach und bequem mit Ihrem Social-Media-Profil bewerben. Wir möchten, dass sich unsere Bewerber nicht mit Verwaltungsaufgaben beschäftigen müssen, sondern mit interessanten Perspektiven und neuen Herausforderungen – gemeinsam mit ARTS als Arbeitgeber. Haben Sie individuelle Fragen zum Ablauf, zur Stelle oder zu Ihrer eigenen Bewerbung? Dann wenden Sie sich einfach an unsere Personalvermittler. Unser professionelles Team berät Sie gerne. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.​

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